Maria Theresia von Jesus (Karolina) Gerhardinger

Geboren wurde sie am 20. Juni 1797 in Stadtamhof, das heute zu Regensburg gehört.

Verstorben ist sie am 9. Mai 1879 in München. Sie wurde also fast stolze 82 Jahre alt.

Mit 6 Jahren wurde sie in eine Klosterschule aufgenommen. Sie war ein freundliches, begabtes Mädchen und hatte von klein auf viel Freude am Beten und am Gottesdienst.

Mit 12 Jahren wurde sie Hilfslehrerin und mit 15 Jahren bereits Volksschullehrerin.

1835 legte sie in Regensburg ihr Ordensgelübde ab und hieß fortan Maria Theresia von Jesus. Sie wurde Oberin des neuen Instituts.

Die in Neunburg von ihr geführte Schule wurde zur Musterschule; sie war bahnbrechend durch ihren ganzheitlichen Ansatz.

1847 fuhr Maria Theresia per Schiff sogar nach Nordamerika und bereitete 7 Schulgründungen vor.

1865 bestätigte Papst Pius IX. die Satzung der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau, in der Maria Theresia die Zentrale Leitung zuerkannt wurde.

Maria Theresia starb im Mutterhaus in München und wurde in der Klostergruft bestattet.

Bereits damals gab es schon 166 Niederlassungen des Ordens in Europa und 125 in Nordamerika. Insgesamt gehörten ihnen 3000 Schulschwestern an.

1860 kam die Armen Schulschwestern nach Ravensburg und gründeten das Klösterle.

Die Seligsprechung fand am 17. November 1985 statt.

Gedenktag: 9. Mai

Gedenkfeier unserer Namenspatronin

Am 09. Mai gedachten und feierten alle Schülerinnen und Lehrer(innen) zum ersten Mal unsere Schulpatronin Theresia Gerhardinger.

Von der Schule aus liefen wir zur Christkönigskirche und feierten dort einen wunderschönen Gottesdienst. Das Motto lautete "Wo die Liebe wohnt, da wohnt Gott". Mehr als 400 Schülerinnen sangen und lobten Theresia Gerhardinger für ihren Mut, ihre Fürsorge und ihre Liebe, die sie den damaligen Schülerinnen gegeben hat. Sie setzte sich besonders für Mädchen aus armen Verhältnissen ein und forderte für diese Bildung mit "Kopf, Herz und Hand". Ihrem Vorbild nach gründeten viele Schwestern Mädchenschulen - auch die unsere.

Nach dem Gottesdienst erhielten alle ein blinkendes Ansteckherz, welches beim gemeinsamen Schulfrühstück in der Mensa getragen werden konnte.

Suche