Orientierungstage der Klassen 8a und 8b im Kloster Untermarchtal

Unsere 8.Klassen fuhren am 16.05.17 zu zweitägigen Orientierungstagen ins Kloster der Vinzentinerinnen nach Untermarchtal. Diese Tage standen unter dem Thema „Lebenswege“. Bei herrlichem Frühsommerwetter machten sich die Schülerinnen mit ihren Klassenlehrerinnen per Bus auf den Weg und erreichten gegen 10 Uhr das „Bildungsforum Kloster Untermarchtal“, wo sie von Schwester Marlies, die die Orientierungstage leitete, begrüßt wurden.

Nach dem Bezug der sehr einladenden Gästezimmer des Klosters trafen sich die

41 Teilnehmerinnen im Saal St. Georg. Kennlernspiele gaben viel Gelegenheit, miteinander zu sprechen und sich aufeinander zuzubewegen. Bei der anschließen-

den Klosterführung erfuhren die Schülerinnen, dass in Untermarchtal das Mutterhaus für alle Vinzentinerinnen weltweit ist, die sich der Jugendarbeit und der Kranken- und Altenpflege widmen. Auch die moderne Klosterkirche beeindruckte die Schülerinnen, denn Schwester Marlies brachte ihnen die Gedanken des Architekten anschaulich nahe.

Mit den Anfängen dieses Ordens und den beiden Ordensgründern beschäftigten sich die Teilnehmerinnen anschließend in einer Gruppenarbeit. Dabei konnten sie erfah-

ren, was Vinzenz von Paul und Luise von Marillac bewegte, dass sie ihr Leben in den Dienst an Armen, Kranken und Schwachen stellten.

Nach dem leckeren Mittagessen erkundeten die Schülerinnen in der Mittagspause auf eigene Faust das weitläufige Klostergelände mit Klosterladen und wunderschön angelegten Gärten. Am sonnigen Nachmittag  war die ganze Gruppe auf dem „Friedensweg“ unterwegs. Der gemeinsame Spaziergang führte zu drei Stationen, wobei eine Etappe auch schweigend gegangen wurde, um darüber nachdenken zu können, was einem im eigenen Leben wichtig ist. Nach der Rückkehr stellte sich Schwester Marlies den Fragen der Schülerinnen zum Klosterleben und zu ihrem persönlichen Lebensweg. Im Anschluss an das Abendessen durften alle an der Vesper in der Klosterkirche teilnehmen und den gesungenen Psalmen der Schwestern lauschen. Der erste Tag endete mit dem Film „Die Kinder des Herrn Mathieu “, der auch unterschiedliche Lebenswege zeigte.

Nach der Stärkung an einem reichhaltigen Frühstücksbuffet führte Schwester Marlies die Gruppe bei strahlendem Sonnenschein in den Klostergarten. Dort sollten die Schülerinnen von Kopf bis Fuß die letzten Reste von  Müdigkeit  „wegklopfen“, bevor sie das Morgenlob sprachen. Eine weitere Stilleübung war der Weg durch das schön bepflanzte Labyrinth mit dem Impuls, sich Gedanken über den eigenen Lebensweg zu machen.

Im Saal St. Georg begaben sich die Teilnehmerinnen unter Anleitung von Schwester Marlies auf eine Fantasiereise. Diese „Reise“ gab verschiedene Denkanstöße (Was sind meine Talente? Welche Menschen sind mir wichtig? Welche Worte tun mir gut?) und bot für alle den Anlass, einen Brief an sich selbst zu schreiben.

Die abschließende Feedback-Runde zeigte, dass die Schülerinnen diese Tage im Kloster sehr genossen haben.

 

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